KAMERUN

Chronik eines Wunders

Sumpf80er Jahre: Immer wiederkehrende Überschwemmungen veranlassen die Regierung mehr als 30 Häuser im Zentrum Yaoundés abreißen zu lassen. Eukalyptusbäume werden gepflanzt und das ganze Tsinga-Tal zur unbebaubaren Grünzone erklärt.

1992: Im Gebet spricht Gott klar zu Pastor Peter Schneider und sagt ihm zu, dass sie dieses Land erhalten werden und beauftragt ihn, darauf ein Krankenhaus zu bauen.

1993: Acht verschiedene Ämter und Ministerien lehnen den Plan unter Verweis auf das Bauverbot kategorisch ab. Viele Pastoren und Missionare raten dazu, den Plan aufzugeben.

1994: Gegen allen Widerstand wird es möglich, das Land zu erwerben. Alle Hindernisse verwandeln sich in Vorteile und schließlich wird nicht nur die Baugenehmigung erteilt, sondern auch vom Minister für Städte- und Wohnungsbau (einem Moslem) der Auftrag erteilt auf diesem Gelände binnen 5 Jahren ein Krankenhaus zu bauen.

Militär hilft beim Bau einer Zufahrtsstraße1996: Kameruner Militär hilft beim Bau einer Zufahrtsstraße mit Brücke über ein kleines Flüsschen und beim Ausbaggern des Sumpfes. (Veranlasst wurde diese Hilfsaktion durch einen hohen Militär, dessen Sohn nach 11tägiger Bewusstlosigkeit in Folge Meningitis auf Gebet hin völlig gesund erwachte, nachdem ihn Spezialisten in Frankreich aufgegeben hatten.) Trotz untergelegter Baumstämme droht der Bagger im Sumpf zu versinken, weshalb ein großer Teil der Erdarbeiten von Hand ausgeführt werden muss.
April 1997: Baubeginn der Klinik.

1998: Rohbau 1. Bauabschnitt fertigRohbau

Dezember 1999: feierliche Einweihung des ersten Bauabschnitts im Beisein verschiedener Ministerien, von Presse, Rundfunk und Fernsehen.

Januar 2000: Beginn der ambulanten Behandlung von Patienten durch einen kameruner Arzt und 14 Mitarbeitern (darunter zwei deutsche Missionskrankenschwestern)

Februar 2000: Baubeginn des zweiten Bauabschnitts mit einer Bettenstation mit 50 Betten, einer Intensivstation, einem Operationssaal und einer Röntgenstation.

bis 2004: voraussichtliche Fertigstellung als Vollkrankenhaus



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